News: Griesheim und Viernheim siegen zum Auftakt der 1. BItburger 0,0% Triathlon-Bundesliga

28.06.2020 14:33 von Thorsten Eisenhofer

Das REA Card Team TuS Griesheim bei den Männern und das Sigma Sport Team Viernheim bei den Frauen haben das erste Rennen der Saison der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga gewonnen. Die Einzelsiege gingen an Maximilian Saßerath vom Team Nikar Heidelberg und Viernheims Eva Estler.

Griesheim (Platzziffer 22) setzte sich bei den Männern vor dem Aufsteiger Team Brille 1 KSV Baunatal (24) und WEICON Tri Finish Münster (38) durch. Den Sieg für Griesheim fuhren Dries Matthys (3.), Simon Westermann (9.) und Fabian Reuter (10.) ein. Für Baunatal kamen Maurice Herwig (5.), Till Steuber (7.) und Timo Pippart (12.) in die Wertung, für Münster Manuel Reimer (8.), Patrick Dirksmeier (13.) und Jonas Hoffmann (17.).

Das Sigma Sport Team Viernheim gewann bei den Frauen mit der Platzziffer elf, brachte dabei drei Athletinnen in die Top Ten: Einzelsiegerin Estler, Lena Gottwald (4.) und Kathrin Halter (6.). Zweiter (Platzziffer 20) wurde der Aufsteiger Team Bad Orb – Gesund im Spessart mit Laura Jansen (3.), Lisa Gerß (8.) und Dana Wagner (9.). Rang drei ging an das Dresdener Spitzen Triathlon Team (Platzziffer 51) mit Pauline Neidel (11.), Anna Harbo (18.) und Anna Heyder (22.). „Wir waren überzeugt, dass unsere Mädels ihre Radstärke ausspielen können. Dass die Mädels es so umsetzen können, macht mich natürlich stolz“, sagte Teamleiter Peter Grüber.

Aufgrund der Coronakrise wurde das erste Saisonrennen virtuell als Radrennen, in Kooperation mit ZTSxPaceheads, auf der Plattform Zwift ausgetragen und ging über rund 40 Kilometer mit über 300 Höhenmetern.

Einzelsieger Maximilian Saßerath hat im Schwimmen und Laufen nicht das Niveau der Top-Athleten auf der Sprintdistanz. Deshalb hat es für den 26-Jähirgen in einem Rennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga noch nicht zu einer Top-Platzierung gereicht. Saßerath hat im Vorjahr beim Heidelberg Man allerdings Ironman-Weltmeister Sebastian Kienle geschlagen und vor Kurzem in einem virtuellen Radrennen Justus Nieschlag, einen deutschen Top-Athleten auf den kurzen Distanzen, besiegt.

„Ich freue mich riesig, einmal im Leben bei einem Bundeligarennen vorne zu sein. Ich hoffe, dass das irgendwann auch mal in Realität passieren wird“, sagte Saßerath, der im Vorfeld auf eine Top-Ten-Platzierung gehofft hatte, und fügte an: „Es hat Spaß gemacht. Die Bergpassagen waren ganz schön hart. Ich habe den Sprint am besten getimt, da macht Übung den Meister.“ Saßerath siegte vor Lasse Schöfisch (Pro Athletes KTT 01) und Griesheims Matthys Dries.

Schnellste Bundesliga-Athletin bei den Frauen war Eva Estler. „Das ist natürlich mega cool und ich freue mich sehr“, sagte Estler: „Ich habe zum Schluss alles geben und es ist toll, dass es gereicht hat. Es hat mich sehr motiviert, dass zum Schluss noch einige meiner Teamkolleginnen dabei waren und wir – wenn auch nur virtuell – in einer Gruppe fahren konnten.“ Rang zwei in der Einzelwertung der Bundesliga-Fahrerinnen ging an Livia Eggler (TuS Neukölln), Platz drei an Bad Laura Orbs Jansen.

Auf Basis der veränderten Rahmenbedingungen durch die Coronakrise und der ungleichen Chancen in der Vorbereitung wird es dieses Jahr in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga keine Saisonwertung und entsprechend auch keine Deutschen Mannschaftsmeister geben. Zudem werden die Auf- und Abstiegsregelungen außer Kraft gesetzt. Die Deutsche Triathlon Union hat unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen ein Wettkampfangebot erstellt, das aus bis zu fünf Rennen bestehen wird. Auf das Zwift-Radrennen folgt am 26. Juli ein dezentraler Swim & Run. Zudem arbeitet die Deutsche Triathlon Union darauf hin, dass reale Rennen stattfinden können.

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