Jung, mutig und erfolgreich: VfL Münster überzeugt in der höchsten Liga Deutschlands
06.07.2026 – Swantje Kaiser
In einer spannenden Saison 2025 verpassten sie mit 97 Punkten und einer Platzziffer von 145 nur denkbar knapp den Gesamtsieg. Am Ende lag lediglich das Triathlon Team DSW Darmstadt 2 mit derselben Punktzahl, aber der besseren Platzziffer (141), vor den Hessen. Trotz des knapp verpassten Staffelsiegs war dem VfL der Aufstieg am Ende aber nicht mehr zu nehmen.
Mit Nachwuchspower in die Bundesliga
Auch nach dem Aufstieg bleibt der VfL seiner Philosophie treu und setzt konsequent auf junge Talente. Mit Christian Ache, Gewinner des DTU Jugendcups in Forst und Lukas Berger, der ebenfalls bereits Podiumsplätze auf der Nachwuchs-Serie feiern konnte, stehen Athleten im Kader, die sich vor den etablierten Teams der Liga keineswegs verstecken müssen.
Bereits bei der ersten Standortbestimmung im Kraichgau setzte der Aufsteiger ein erstes Ausrufezeichen. Im Team-Relay-Format belegte das Team einen starken dritten Platz und musste sich lediglich den Top-Teams HYLO Team Saar und dem Team Berlin geschlagen geben.
Neben seinen vielversprechenden Nachwuchsathleten hat sich der VfL Münster auch gezielt verstärkt. Mit Jonas Hoffmann stößt ein erfahrener Athlet zum Team, der im vergangenen Jahr den fünften Platz beim IRONMAN Frankfurt belegte und die IRONMAN Pro Series auf Rang zehn abschloss.
„Er bringt reichlich Erfahrung aus der Triathlon-Bundesliga mit“, sagt Teamleiter Andreas Kropp. „In den vergangenen Jahren stand der bekannt schnelle Läufer für die Teams von TRI Finish Münster und dem TV Germania Buschhütten in der frubiase SPORT 1. Triathlon-Bundesliga an der Startlinie.“
Ein weiterer Neuzugang ist der erst 18-jährige Jesse Hinsch. Der Deutsche Vizemeister der A-Jugend aus dem Jahr 2025 sammelte bereits erste Erfahrungen in der Triathlon-Bundesliga für Hamburg.
Mit Jan Alb und Maro Schober ergänzen zudem zwei weitere junge österreichische Athleten den Kader in der Breite, die bereits Erfahrungen im Elitebereich mitbringen.
Mit diesem Mix aus Nachwuchstalenten und erfahrenen Kräften dürfte der Aufsteiger selbstbewusst in die kommenden Rennen gehen – und könnte auch in seiner Premierensaison in der höchsten deutschen Triathlon-Liga, für die eine oder andere weitere Überraschung sorgen. Der nächste Stopp ist am 19. Juli in Tübingen.