Köln und Hamburg überzeugen beim Saisonauftakt in Itzehoe
08.06.2026 – Swantje Kaiser
Theo Sonnenberg siegt in Itzehoe 2026.
Die Strecke in Itzehoe verlangte den Athletinnen und Athleten alles ab: Im Doppelsprint-Format standen zwei Rennen direkt hintereinander auf dem Programm – jeweils 375 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen, ohne Pause. Dadurch waren Tempo, Taktik und Teamleistung gleichermaßen gefragt.
Den Auftakt machten die Männer, die sich ein packendes und extrem enges Rennen lieferten. Am Ende setzte sich der Absolute Teamsport KTT 01 II mit einer Platzziffer (Addition der Einzelergebnisse der drei besten Athleten) von 24 knapp durch. Direkt dahinter folgte das Team Weimarer Ingenieure II (25), angeführt vom Tagessieger Theo Sonnenberg, der in 53:21 Minuten die schnellste Einzelzeit des Tages erzielte. Rang drei sicherte sich das Tri Team Hamburg (41).
Mitfavorit Oelde verpasste das Podium denkbar knapp und landete mit einer Platzziffer von 44 auf Platz fünf, hinter Triathlon Team Münsterland II (41). Der Drittplatzierte der vergangenen Saison blieb damit leicht hinter den Erwartungen zurück.
„Ich glaube, Oelde hat sich mehr erhofft. Das Feld ist sehr eng – das kann beim nächsten Rennen schon ganz anders aussehen“, ordnete Ligaleiterin Martina Herrera das Ergebnis ein.
Amelie Sattler (AUT) läuft auf Rang zwei.
Hamburg dominiert im Frauenrennen
Im Rennen der Frauen zeigte das HEIKOTEL Tri Team Hamburg I eine starke Teamleistung und sicherte sich mit einer Platzziffer von 29 souverän den Tagessieg. Hamburgs Andrea Magdalena Bolvig (DEN) setzte mit 59:43 Minuten die Bestzeit und gewann die Einzelwertung. Dahinter komplettierten das Team Berlin II (39) und die Dresdner Spitzen Mitteldeutschland (45) das Podium.
Für eine kleine Überraschung sorgte das Team aus Gütersloh, das sich mit Rang vier (53) stark präsentierte. Auch Amelie Sattler (AUT) überzeugte als zweitschnellste Athletin des Tages und erreichte das Ziel nur rund 30 Sekunden hinter Bolvig.
Hannover 96 und Aufsteiger SG Tri Team Hagen / Geckos Dortmund belegten punktgleich (57) Rang fünf und unterstrichen ebenfalls ihr Potenzial für die kommenden Rennen.
„Platz eins bis drei waren eindeutig, aber danach wurde es sehr, sehr knapp. Das hätte auch etwas anders ausgehen können, aber es war sehr spannend bei den Frauen“, so Herrera.
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