Mehr als Platzierungen: Neue Sonderwertungen in der Triathlon‑Bundesliga 2026
24.05.2026 – Swantje Kaiser
Künftig werden bei jedem Rennen neben den Tagesschnellsten auch besondere Leistungen abseits der klassischen Ergebniswertung ausgezeichnet Ausdauer und Schnelligkeit bleiben wichtige Faktoren, doch künftig spielen ebenso Kreativität, Explosivität, Technik und Teamgeist eine entscheidende Rolle.
Den Auftakt macht das Staffelrennen im Kraichgau, bei dem mit der Sonderwertung „Teampräsentation – Best Line-up“ ein kreativer Akzent gesetzt wird. Eine dreiköpfige Jury bewertet die Auftritte der Teams im Rahmen des Line-ups und kürt am Ende des Tages das überzeugendste Gesamtpaket.
Am 19. Juli erwartet die Athletinnen und Athleten der 1. Bundesliga in Tübingen ein ganz besonderer Abschnitt der Laufstrecke: der sogenannte Altstadtsektor. Auf den letzten 900 Metern – von der Kreuzung Am Lustnauer Tor bis zur Ziellinie auf der Eberhardsbrücke – werden jeweils die schnellste Athletin und der schnellste Athlet dieses Sektors ausgezeichnet. Damit bietet sich für alle Teilnehmenden die besondere Chance, auf den letzten Metern noch einmal alles zu geben.
Bei den Finals am Steinhuder Meer verlagert sich der Fokus auf das Rad. Hier zählt für die Sonderwertung „Schnellste/r Radfahrer/in“ die schnellste Gesamtradzeit des Rennens.
Im Allgäu wartet anschließend ein echter Klassiker auf die Teilnehmenden: der legendäre Kuhsteig. Mit rund zwölf Prozent Steigung verlangt dieser Anstieg höchstes Durchhaltevermögen. Da er zweimal bewältigt werden muss, entscheidet für die „Bergwertung“ die Gesamt-Laufzeit beider Anstiege.
Den krönenden Abschluss der Saison bildet schließlich Hannover mit dem „Blitzwechsel“. Hier werden beide Wechselzeiten addiert und die schnellsten Athletinnen und Athleten bei den Frauen und Männern gekürt. Eine Sonderwertung, die Präzision, Übersicht und perfekte Abläufe unter Wettkampfdruck belohnt.