Lüneburger Athletin beim Zieleinlauf

Drei Neuzugänge für 2026: Team Dr. Loges Triathlon Lüneburg setzt auf internationale Nachwuchstalente

27.02.2026 –  Swantje Kaiser

Das Team Dr. Loges Triathlon Lüneburg hat die Weichen für die Saison 2026 in der 1. Triathlon-Bundesligagestellt und seinen Kader mit drei vielversprechenden Athletinnen aus der Schweiz und Frankreich verstärkt.

Lüneburger Athletin beim Zieleinlauf

Fünf Jahre nach dem Aufstieg in die höchste deutsche Triathlonliga hat sich das Team aus Niedersachsen in der Spitzengruppe etabliert. Nach Platz zwei in der Saison 2024 und Rang drei im vergangenen Jahr gehört Lüneburg längst zu den festen Größen der Liga. Auch 2026 soll wieder um die vorderen Plätze gekämpft werden. 

„Die Qualität unseres Kaders erlaubt eine erneute Topplatzierung unter den besten Teams der Liga, wenn alles nach Plan läuft. Das werden wir also erneut anpeilen.“, erklärt Teamleiter Jontahan Pargätzi.  

Internationale Verstärkung mit Perspektive 

Mit Solomé Astier (Jg. 2006, FRA), Kimey Casanova (Jg. 2010, SUI) und Noémi Van der Kaaij (Jg. 2004, SUI) setzt Lüneburg bewusst auf junge Athletinnen im U23-Bereich. Das Trio vereint internationale Erfahrung mit großem Entwicklungspotenzial. 

Während Noémi Van der Kaaij bereits internationale Wettkampferfahrung mitbringt, gelten Kimey Casanova und Solomé Astier als hochtalentierte Nachwuchsathletinnen mit vielversprechender Perspektive. Besonders Casanova wird intern als „Rohdiamant“ gesehen, der sich in den kommenden Jahren im Bundesliga-Umfeld weiterentwickeln soll. 

Durch die bestehende Partnerschaft mit Valénce Triathlon in der französischen Liga besteht zudem seit längerer Zeit eine enge sportliche Zusammenarbeit, die länderübergreifende Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten eröffnet. So auch im Wechsel von Astier nach Lüneburg. 

Neben sportlichen Ambitionen steht für Pargätzi vor allem der Teamgedanke im Vordergrund: „Gemeinsam erfolgreiche und schöne Wochenenden in der Bundesliga zu erleben, ist unser primäres Ziel. Wir möchten unsere Athletinnen bestmöglich unterstützen und ihnen ein Umfeld bieten, in dem sie sich sportlich und persönlich weiterentwickeln können.“  

Neben den Neuzugängen verabschiedet sich das Team von Heidi Jurankova, die 2026 nicht mehr für Lüneburg an den Start gehen wird. 

Internationale Rennserie als Formtest 

Derweil laufen die Vorbereitungen auf die Saison bereits auf Hochtouren. Der Großteil der Athletinnen absolviert derzeit Trainingslager in Spanien und Namibia. Mit dem Afrika-Cup in Ebotse startet für viele die internationale Wettkampfsaison. Es folgen Einsätze beim Weltcup auf Lanzarote sowie – für einige Athletinnen – der Einstieg auf höchstem Niveau beim WTCS Rennen in Abu Dhabi. 

Ab April wird ein Teil des Teams gemeinsam mit dem Trainerstab mehrere Wochen auf Mallorca verbringen, um sich dort den letzten Feinschliff für den Bundesliga-Auftakt zu holen.