News: Mein Bundesliga-Moment des Jahres: Franca Henseleit

07.01.2020 09:30 von Thorsten Eisenhofer

Die Saison der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga ist vorbei – zumindest im Wasser, auf dem Rad und der Laufstrecke. Die Meister sind gekürt, die Absteiger gefunden. Doch die Saison hatte mehr als nur die reinen Ergebnisse zu bieten. Wir lassen für euch einige der Protagonisten des Jahres zu Wort kommen, die spannende Geschichten rund um die 24. Saison zu erzählen haben. Heute: Franca Henseleit, die mit dem ProAthletes KTT 01 in Düsseldorf überraschend den zweiten Platz belegt hat.

Nach einem entspannten Frühstück des gesamten Teams zu Hause bei unserem Teamleiter Gerhard Herrera sind wir gemeinsam zum großen Wettkampf nach Düsseldorf aufgebrochen, der für das Team ja quasi ein Heimspiel ist. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Es sollte ein unglaublich erfolgreicher Tag für uns werden!

Aber so entspannt, wie der Tag begonnen hat, geht er erst einmal nicht weiter. Einlaufen und Einchecken verlaufen zwar nach Plan. Aber beim Einschwimmmen zerstreuen wir uns in alle Richtungen. Dabei ist gar nicht mehr so viel Zeit bis zum Start. Gerhard kommt ziemlich ins Schwitzen: Als sich die anderen Mannschaften so langsam für das Line-up aufreihen, fehlen wir vier Kölnerinnen noch.

Es geht dann doch noch alles gut und wir sind bereit. Bereit, alles zu geben. Nach einem guten Schwimmen schaffen es Sophie Rohr und ich in die Verfolgungsgruppe. Auf der Laufstrecke schließt dann unsere australische Starterin Milan Agnew in der letzten halben Runde zu mir auf – so gibt es zwei Top-Ten-Platzierungen für Köln im Einzel.

Nach Rennende ist ziemlich schnell klar, dass es für das Podium reichen könnte. In Gedanken träumen wir schon von unserem ersten Podestplatz, nachdem wir in der Saison zuvor mehrmals ganz knapp den dritten Rang verfehlt hatten. Dann kam Gerhard strahlend auf uns zu - und hatte super Nachrichten: Es hat sogar für den zweiten Platz gereicht! Das ist also unser erster Podiumsplatz, glücklicher hätten wir nicht sein können. Und eines ist klar: Das Podium werden wir nächstes Jahr mit Sicherheit wieder angreifen!

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