News: Das waren die Höhepunkte der Saison 2019

23.10.2019 09:21 von Thorsten Eisenhofer

Die 24. Saison der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga ist Geschichte. Es war eine Saison, die spannende Momente zu bieten hatte. Am Ende aber setzten sich die Titelverteidiger im Kampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft souverän durch. Die Frauen des EJOT Teams TV Buschhütten sicherten sich den achten Titel in Serie, ihre männlichen Kollegen die zehnte Meisterschaft in den vergangenen elf Jahren. Ein Rückblick in vier Kapiteln.

Der Auftakt im Kraichgau: Buschhüttens Frauen mit historischem Erfolg

Buschhüttens Frauen dominieren die 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga seit Jahren – solch einen Erfolg wie im Auftaktrennen der 24. Bundesligasaison Anfang Juni im Kraichgau hatte es in dieser Zeit allerdings noch nicht gegeben: Emma Jeffcoat, Natalie Van Coevorden und Emmie Charayron belegten die drei Plätze auf dem Podium. Der Titelverteidiger gewann so mit der Minimalplatzziffer sechs. „Die Ränge eins, zwei und drei, besser geht es nicht. Wir sind natürlich hoch zufrieden“, sagte Teammanager Rainer Jung. Seine Mannschaft gewann vor Triathlon Potsdam und der SG Triathlon one Witten.

Während die Buschhüttener Frauen also mit einem souveränen Erfolg in die Saison starteten, mussten die Männern aufgrund von Stürzen von Ryan Sissons und Linus Stimmel um den Sieg bangen. Eine beherzte Aufholjagd von Sissons beim Laufen sicherte Buschhütten schließlich den Tagessieg mit zwei Platzziffern Vorsprung auf Triathlon Potsdam. Rang drei ging an das KiologlQ Team Saar.

Top 3 Männer

Teams

1. EJOT Team TV Buschhütten
2. Triathlon Potsdam
3. KiologlQ Team Saar

Einzelwertung

1. Richard Murray
2. Csongor Lehmann
3. Valentin Wernz

Top 3 Frauen

Teams

1. EJOT Team TV Buschhütten
2. Triathlon Potsdam
3. SG Triathlon one Witten

Einzelwertung

1. Emma Jeffcoat
2. Natalie Van Coevorden
3. Emmie Charayron


Weiter nach Düsseldorf: Spannung an der Spitze

Hatten die jungen Wilden aus Potsdam den Sieg im Kraichgau noch knapp verpasst, so gelang ihnen dieser drei Wochen später in Düsseldorf dank einer starken Mannschaftsleistung mit vier Athleten unter den ersten neun: Philipp Wiewald belegte Rang vier, Tim Siepmann folgte auf Platz sechs, Ognjen Stojanovic wurde Achter und der Düsseldorf-Vorjahressieger Jorik van Egdom Neunter. Potsdam lag plötzlich an der Tabellenspitze der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga. „Von dem Sieg haben wir geträumt“, sagte Wiewald und fügte an: „Wir wollen das Bestmögliche aus der Saison herausholen, uns nicht mit Platz zwei zufrieden geben.“ Für eine Überraschung in Düsseldorf sorgte auch das REA Card Team TuS Griesheim, das den dritten Rang belegte.

Überraschungen bei der Besetzung des Podiums gab es auch bei den Frauen. Klar, der Sieg ging an Buschhütten, ähnlich souverän wie im Kraichgau. Dahinter sicherte sich die Frauen des ProAthletes KTT 01 mit Rang zwei den ersten Podestplatz der Vereinsgeschichte. „Wir haben im Vorjahr das Podium dreimal knapp verpasst. Es ist toll, dass es nun geklappt hat. Wir sind super happy“, sagte Kölns Franca Henseleit, beste deutsche Athletin in Düsseldorf. Auch den dritten Rang des SSF Bonn Team argetic hatte im Vorfeld niemand erwartet. Für Köln und Bonn sollten es am Saisonende die Ränge vier und sechs in der Gesamtwertung werden.

Top 3 Männer

Teams

1. Triathlon Potsdam
2. EJOT Team TV Buschhütten
3. REA Card Team TuS Griesheim

Einzelwertung

1. Justus Nieschlag
2. Richard Murray
3. Dario Chitti

Top 3 Frauen

Teams

1. EJOT Team TV Buschhütten
2. ProAthletes KTT 01
3. SSF Bonn Team artegic

Einzelwertung

1. Anna-Maria Mazzetti
2. Emma Jeffcoat

3. Olivia Mathias


Rennen drei in Tübingen: Die Vorentscheidung im Titelkampf

„Wir hatten in Tübingen vor, die Welt wieder zurechtzurücken, das ist uns eindrucksvoll gelungen“, sagte EJOT-Teammanager Rainer Jung. Die Buschhüttener machten mit dem Sieg einen riesen Schritt Richtung Titelverteidigung – auch weil Konkurrent Potsdam Besetzungsprobleme hatte und nicht über Rang sieben hinaus kam. Das nutzen andere: Dem Triathlon Team DSW Darmstadt gelang mit Rang zwei der erste Podestplatz seit Jahren. „Das ist natürlich mega“, sagte Teamleiter Thomas Pignede und fügte an: „Wir haben gewusst, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können, wenn alles zusammenkommt. Heute ist aber mehr als alles zusammengekommen.“ Mit Rang drei eroberte das KiologlQ Team Saar nach Besetzungsproblemen in Rennen zwei (Position neun) den dritten Platz in der Gesamtwertung zurück. „Wir sind wieder Dritter, darüber sind wir sehr glücklich“, sagte Teamleiter Micha Zimmer.

Bei den Frauen entschied sich der Kampf um den Tagessieg im Zielsprint um Rang fünf und sechs zwischen Buschhüttens Andrea Hewitt und Krefelds Sian Rainsley, den Hewitt gewann. So setzte sich Buschhütten mit dem knappmöglichsten Vorsprung von einer Platzziffer vor dem Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub durch. Für Krefeld war Rang zwei nach zwei schwachen Bundesligarennen zuvor ein Erfolg. „Ein zweiter Rang ist schon beeindruckend. Nach dem ersten Rennen waren wir Tabellenletzter. Wir sind super zufrieden, was wir in Tübingen erreicht haben“, sagte Krefelds Caroline Pohle, Zweite in der Einzelwertung. Dritter wurde das REA Card Triathlon Team Griesheim, das dadurch auf Rang drei in der Gesamtwertung kletterte und diesen Platz auch bis zum Ende der Saison nicht mehr hergeben sollte. Das EJOT Team TV Buschhütten wiederum stand dicht vor der Titelverteidigung.

Top 3 Männer

Teams

1. EJOT Team TV Buschhütten
2. Triathlon Team DSW Darmstadt
3. KiologlQ Team Saar

Einzelwertung

1. Dorian Coninx
2. Ryan Sissons
3. Luke Burns

Top 3 Frauen

Teams

1. EJOT Team TV Buschhütten
2. Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub
3. REA Card Team TuS Griesheim

Einzelwertung

1. Emmie Charayron
2. Caroline Pohle

3. Petra Kurikova


Das Finale bei den „Finals“ in Berlin: Buschhütten sichert sich die Titel

Die Frauen aus Buschhütten holten sich auch im vierten Rennen der Saison den Sieg in der Tagesmannschaftswertung. Wie schon in Tübingen war es sehr knapp, erneut gelang der Erfolg mit dem Minimalvorsprung von einer Platzziffer. Diesmal vor Triathlon Potsdam. Buschhütten feierte die Meisterschaft mit acht Zählern Vorsprung auf Potsdam. Nach Einzelsiegen für Buschhütten durch Emma Jeffcoat im Kraichgau, Anna-Maria Mazzetti in Düsseldorf und Emmie Charayron in Tübingen ging der Tageseinzelerfolg durch Laura Lindemann diesmal nach Potsdam. Mit Rang drei in Berlin sicherte sich das Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub den zweiten Podestplatz der Saison.

Bei den Männern fanden sich in Berlin die drei Teams auf dem Podium wieder, die auch im Saisonverlauf die besten gewesen sind – wenn auch nicht exakt in dieser Reihenfolge. Das EJOT Team TV Buschhütten gewann vor dem KiologlQ Team Saar und Triathlon Potsdam. Buschhütten baute durch den Erfolg seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus und hatte als Meister schließlich acht Zähler Vorsprung vor Potsdam. Rang drei belegte das Team Saar. „Wir sind stolz, den Titel wieder gewonnen zu haben. Aber die anderen Teams holen immer weiter auf. Es ist für uns von Jahr zu Jahr schwerer, den Titel zu holen“, sagte Buschhüttens Teammanager Rainer Jung. Wir sind schon gespannt, was 2020 passiert …

Top 3 Männer

Teams

1. EJOT Team TV Buschhütten
2. KiologlQ Team Saar
3. Triathlon Potsdam

Einzelwertung

1. Richard Murray
2. Joao Silva
3. Valentin Wernz

Abschlusstabelle

Einzelwertung

Top 3 Frauen

Teams

1. EJOT Team TV Buschhütten
2. Triathlon Potsdam
3. Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub

Einzelwertung

1. Laura Lindemann
2. Rachel Klamer
3. Nina Eim

Abschlusstabelle

Einzelwertung

Fotos: Jörg Schüler, Ingo Kutsche, Petko Beier

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