News: Heimspiel für Heidelberg und Max Saßerarth

31.05.2019 14:32 von Thorsten Eisenhofer

Für das Team Nikar Heidelberg ist das erste Rennen der Saison der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga am Samstag (1. Juni) im Kraichgau ein ganz besonderes: Es ist quasi ein Heimspiel. Von Heidelberg sind es nur rund 30 Kilometer nach Ubstadt-Weiher, wo am Hardtsee die ersten Wettbewerbe der stärksten Liga der Welt stattfinden.

Ein besonderes Rennen

Nicht nur ein besonderes, sondern eigentlich sogar ein ganz besonderes Rennen steht am Samstagabend (20 Uhr, die Frauen starten zuvor um 18.30 Uhr) für Maximilian Saßerath an. Denn der 25-Jährige startet zum ersten Mal seit 2013 wieder in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei dem Studenten, einem Spezialisten im Cross-Triathlon, Zwölfter bei den Multisport-Weltmeisterschaften in Pontevedra (Spanien) vor wenigen Wochen: „Ich freue mich sehr auf das Rennen.“

Ein Jahr Bundesligaerfahrung

Saßerath hat 2013 drei Rennen in der Bundesliga absolviert – für den SC Bayer 05 Uerdingen, der damals noch mit einem Männerteam in der Bundesliga startete. Es war nicht unbedingt ein erfolgreiches Jahr für Saßerath und den Verein aus Krefeld, am Ende der Saison folgte der Abstieg. Trotzdem hat Saßerath gute Erinnerungen an die stärkste Liga der Welt: „Die Rennen waren schon etwas ganz Besonderes“, erinnert er sich. Noch ein Jahr startete er anschließend für Uerdingen in der Zweiten Liga.

Durchmarsch mit Heidelberg

Saßerath zog für das Studium nach Heidelberg. Und schloss sich dem Team Nikar Heidelberg an. Das startete damals in der Zweiten Landesliga. „Es war dann auch mal wieder ganz toll, zu gewinnen“, sagt Saßerath und lacht. Und die Heidelberger haben in den vergangenen Jahren schließlich ziemlich viel gewonnen. Das Team schaffte den Durchmarsch von der Zweiten Landesliga bis in die 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga, in der das Team Nikar seit der vergangenen Saison starten.

Kurz vor dem Saisonstart verletzt

Am Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2017 hatte Saßerarth einen großen Anteil. Somit hätte er sicherlich in der vergangenen Saison, dem Premierejahr der Heidelberger in der höchsten deutschen Triathlonliga, seine Einsätze gehabt. Doch drei Wochen vor dem Rennen im Kraichgau verletzte er sich – die Saison war für ihn damit zu Ende, bevor sie richtig begonnen hatte. Während die Heidelberger ein gutes erstes Jahr in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga erlebten, war Saßerath nur Zuschauer.

Top acht angepeilt

Dieses Jahr will er mit dem Zwölften der Vorsaison den nächsten Entwicklungsschritt gehen und diesen mit Einsätzen (geplant sind Kraichgau und Düsseldorf) und guten Platzierungen aktiv mitgestalten. „Ein Rang unter den ersten acht Mannschaften im Gesamtklassement würden wir schon gerne erreichen“, sagt Saßerath. Eine Top-Acht-Platzierung wollen Saßerath und die Heidelberger auch am Samstag im Kraichgau schaffen. Das wäre dann erneut ein starker Saisonstart beim Heimspiel, nachdem es im vergangenen Jahr für einen überraschenden siebten Platz im Kraichgau gereicht hatte.

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