News: "Die Jungs haben Bock drauf, zu gewinnen"

07.06.2019 11:13 von Thorsten Eisenhofer

Die Mannschaften von Triathlon Potsdam gehörten zu den positiven Überraschungen im ersten Saisonrennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga. Wir haben mit Potsdams Cheftrainer Ron Schmidt über den guten Saisonstart sowie die Lust am Erfolg gesprochen und uns erklären lassen, wie das Frauenteam das Rennen gewonnen hätte.

Ron, Platz zwei mit der Frauenmannschaft, Platz zwei mit der Männermannschaft beim ersten Rennen der Saison der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga am Samstag im Kraichgau. Ist Triathlon Potsdam der Gewinner des Wochenendes?

Das sind wir, absolut. Das war schon eine gute Nummer. Ich bin stolz auf die Teams. Man muss ja sehen, dass wir viele junge Athleten in der Mannschaft haben, die noch viel lernen müssen und trotzdem super Ergebnisse abgeliefert haben. Die Ergebnisse im Kraichgau waren auf jeden Fall ein guter Einstieg in die Saison.

Den Jungs fehlten nur zwei Platzziffern, um den großen Favoriten, das EJOT Team TV Buschhütten, zu schlagen. Ärgerst du dich, dass ihr den Tagessieg so knapp verpasst habt?

Überhaupt nicht. Wir haben ein klasse Rennen gezeigt und können sehr stolz sein. Man muss auch sehen, dass Buschhütten wahrscheinlich mit deutlicherem Vorsprung gewonnen hätte, wenn Ryan Sissons nicht auf dem Rad gestürzt wäre. Da hatten sie schon Pech. Buschhütten ist einfach eine andere Liga. Sie haben Jungs im Kader wie Lasse Lührs oder Franz Löschke, die bei uns ausgebildet wurden. Die zu verlieren, tut natürlich weh. Aber klar: Im nächsten Rennen werden wir erneut versuchen, sie zu ärgern.

Man hat das Gefühl, die Mannschaft hat richtig Lust, mal ein Bundesligarennen zu gewinnen.

Klar, die Lust ist da. Die haben richtig Bock drauf. Sie sind ja auch nicht so weit von einem Tagessieg entfernt.

Der zweite Platz der Frauen kommt ziemlich überraschend nach Gesamtrang neun in der Vorsaison.

Der neunte Rang war eines der schlechtesten Ergebnisse, das wir je hatten. Wir waren vergangene Saison aber nicht so schlecht, wie es die Tabelle aussagt. Wir waren nach vier von fünf Rennen auf Tabellenplatz vier. Dann hatten wir ein Besetzungsproblem für das Abschlussrennen in Binz und sind in der Tabelle noch ziemlich abgerutscht. Das war schade. Aber das ist eben so, wenn man nicht so einen riesigen Kader hat wie mancher Konkurrent und Athleten hat, die während der Bundesligasaison im Weltcup oder Rennen der World Triathlon Series starten oder in der Vorbereitung darauf sind.

Wie stark ist Triathlon Potsdam denn, wenn alle mit dabei sind?

Mit Laura Lindemann und Nina Eim hätten wir das Rennen im Kraichgau gewonnen.

Ist es mit beiden Mannschaften das Ziel, am Saisonende auf dem Podium zu stehen?

Ja, schon. Wir streben das an. Im Kraichgau ist uns dafür ein guter Auftakt gelungen.

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