News: Saison-Abc: J wie Jagdrennen bis R wie Reichweite

28.09.2018 15:34 von Jan Sägert

Eine der aktivsten und mutigsten Athletinnen der Bundesligasaison 2018: Gillian Backhouse aus Australien (Foto: DTU/ Jörg Schüler)

Und weiter geht's mit unserer knackigen Rückblende auf die Bundesliga-Saison 2018. Teil 2 unseres Bundesliga-Alphabets von J wie Jagdrennen bis R wie Reichweite...

J wie Jagdrennen

In Münster versuchten es Gillian Backhouse (Schwalbe Team Krefelder KK) und Lucy Hall (EJOT Team TV Buschhütten) gemeinsam, in Düsseldorf und auf Rügen wagten sie beim Radfahren jeweils allein die Flucht nach vorn. Und der Mut wurde belohnt. Alle drei "Jagdrennen" gingen zu Gunsten der Ausreißerinnen aus. Gewinnen konnte allerdings nur Gillian Backhouse, die sich in Münster ihren ersten Tagessieg in der 1. Triathlon-Bundesliga holte.

K wie Kampfrichter

Ohne die zahlreichen erfahrenen Bundes- und Landeskampfrichter wäre die 1. Triathlon-Bundesliga auch 2018 nicht durchführbar gewesen. Die Technischen Delegierten Dr. Bela Varga, Jan Philipp Krawczyk und Holger Wackerhage sowie die Einsatzleiter Lutz Steinmann (TD im Ostseebad Binz) und Michael Wüst setzten mit ihren Kollegen aus den Landesverbänden das Regelwerk konsequent durch.

L wie Livestream

Statt des Finales auf Rügen konnten die Fans der Triathlon-Bundesliga in diesem Jahr das zweite Saisonrennen in Düsseldorf via Livestream auf der offiziellen Website triathlonbundesliga.de verfolgen. Kommentiert wurden beide Rennen, zugleich Deutsche Meisterschaften über die Sprintdistanz, von Alexander von der Groeben, der von Co-Kommentator Jannik Schaufler vom Schunk Team TV Mengen fachkundig unterstützt wurde.

M wie Moderation

Die legendäre Geschichte seines ersten Triathlons musste Co-Moderator und Triathlonweltmeister Daniel Unger in der Bundesliga-Saison 2018 mehrfach zum Besten geben. An der Seite von SPORT1-Kommentator Hartwig Thöne sorgte Unger bei allen fünf Saisonrennen für gute Laune - und brachte allen Triathlon-Neulingen den Boomsport Triathlon 

N wie Nachwuchs

Auch in diesem Jahr schafften zahlreiche junge Triathletinnen und Triathleten den Sprung aus ihren Vereinen in die Teams der 1. Triathlon-Bundesliga. Beispielhaft sei an dieser Stelle das ProAthletes Kölner Triathlon Team 01 genannt, das beim Saisonfinale auf Rügen ein Frauenteam mit einem Durchschnittsalter von jugendlichen 16,7 Jahren ins Rennen schickte.

O wie Ostsee

Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der 1. Triathlon-Bundesliga war die Ostsee Schauplatz eines Meisterschafts-Wettkampfs. Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen war wie schon bei der Premiere 2017 das Tragen eines Kälteschutzanzugs erlaubt. Zur Freude der meisten Athleten herrschte am Renntag ablandiger Wind, sodass die Bedingungen zum Schwimmen nahezu perfekt waren. 

P wie Penalty-Box

Insbesondere in Münster hatten die Kampfrichter in der Penalty-Box jede Menge zu tun. Nach einem Frühstart einiger Athletinnen liefen die Stoppuhren der Regelhüter später beim Laufen heiß. Zehn lange Sekunden musste jede/r Athlet/in warten, bevor er/sie wieder auf die Laufstrecke durfte.

Q wie Quote

Einen Marktanteil von etwa 27 Prozent erreichte der Sportteil im "Aktuellen Bericht" des Saarländischen Rundfunks (SR), der auch am Montag nach dem Bundesliga-Finale auf Rügen ausgestrahlt wurde. Darin als Topmeldung ein Bericht über das Abschneiden des KiologIQ Team Saar mit Bildern vom Wettkampf im Ostseebad Binz. Damit konnten laut SR insgesamt knapp 100.000 Zuschauer erreicht werden.

R wie Reichweite

Die Facebook-Seite der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga mit mittlerweile mehr als 4.000 Fans erreichte mit ihren Posts zwischen Mai und September 2018 rund 420.000 User. 

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