News: 7 Dinge, die wir in der Saison 2018 gelernt haben

24.09.2018 15:22 von Jan Sägert

Fliegender Holländer: Jorik Van Egdom gehörte zu den herausragenden Athleten der Saison 2018 (Foto: Dave Young)

Wie man es auch dreht und wendet - die Bundesligasaison 2018 ist zu Ende und der nächste Startschuss fällt erst im Sommer 2019. Da schwelgen wir doch glatt noch ein bisschen in den Erinnerungen an das, was zwischen Juni und September im Kraichgau, in Düsseldorf, Münster, Tübingen und auf Rügen passiert ist.

7 Dinge, die wir in der 23. Saison der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga gelernt haben... der bunte Saison-Rückblick von triathlonbundesliga.de

1 | Petrus ist ein Triathlonfan

Nicht nur aus sportlicher Sicht wird die Saison 2018 in die Geschichte der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga eingehen. Offenbar hatte sich Petrus die Renntermine fett im Kalender angestrichen. Nicht einen Regentropfen schickte der Wettergott bei den fünf Wettkämpfen zwischen Anfang Juni und Mitte September auf die Erde. Stattdessen Sonne satt, die mit Temperaturen weit jenseits der 30 Grad Celsius in Tübingen sogar zu einer Hitzeschlacht wurden. 

2 | Holländer können tatsächlich fliegen

Jorik Van Egdom war ohne Zweifel einer der überragenden Athleten der Saison 2018. Der Niederländer gewann nicht nur die Rennen in Düsseldorf und Münster - er flog auch im Kraichgau und in Tübingen nach grandioser Laufleistung noch auf's Podium. In Düsseldorf überflügelte er sogar Superstar Richard Murray, dessen langjähriger persönlicher Partner dem Südafrikaner gar Flügel verleihen soll. Van Egdom strich für seine Flugeinlagen 2018 eine Prämie von 3.500 Euro ein.

3 | Aller Anfang ist schwer

Ihr Debüt in der 1. Triathlon-Bundesliga hatte sich Lucy Hall ganz sicher anders vorgestellt. Noch vor dem offiziellen Start kassierte die Britin in Münster eine Zeitstrafe, weil sie sich jenseits der Startlinie einschwamm. Verunsichern ließ sich der EJOT-Neuzugang davon aber so gar nicht. Sowohl in Münster als auch beim Saisonfinale im Ostseebad Binz versuchte es Hall nach dem Schwimmen auf eigene Faust. Während sie damit in Westfalen Mit-Ausreißerin Gillian Backhouse zum Sieg verhalf, fehlten auf Rügen nur wenige hundert Meter zum ersten Titel in der Bundesliga. See you next year, Lucy!

4 | Ladies first

Sechs der insgesamt 24 Teams schickten in dieser Saison je eine Mannschaft bei den Frauen und Männern in die fünf Rennen. Und dieses Mal ging der nicht ganz ernst gemeinten Kampf der Geschlechter klar an die Ladies. In vier der sechs Direktvergleiche hatten sie am Saisonende die Nase vorn. Während Triathlon Witten, ProAthletes KTT 01, das REA Card Team TuS Griesheim und SSF Bonn Team artegic ihre Männer hinter sich ließen, lagen die Jungs von Triathlon Potsdam nach fünf Rennen vor dem Team der Frauen. Einmal mehr mit einem Remis endete das Duell der alten und neuen Deutschen Mannschaftsmeister vom EJOT Team TV Buschhütten.

5 | triathlonbundesliga.de wächst weiter

Die offizielle Website der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga verzeichnete auch in der Saison 2018 einen neuen Besucherrekord. Bis zum heutigen Tag (24.9.2018) wurde die Seite seit Jahresbeginn mehr als 300.000 Mal aufgerufen. Insgesamt informierten sich mehr als 85.000 User über die Teams, Athleten und Rennen. Das entspricht einem Plus von ca. 25 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres.

6 | Irgendwann reißt jede Serie

Viele Teams und Athleten haben die Hoffnung längst aufgegeben, dem übermächtigen EJOT Team TV Buschhütten eines Tages beizukommen. Nicht so die Jungs vom KiologIQ Team Saar. In Düsseldorf bereitete das Quintett des Sportlichen Leiters Micha Zimmer den Siegerländern nicht nur Kopfzerbrechen - die Saarländer machten das scheinbar Unmögliche möglich und beendeten nach fünf Jahren die beinahe unheimliche Siegesserie des EJOT Teams. Kurios: Die letzte "Niederlage" kassierte der Rekordmeister im Sommer 2013 - ebenfalls in Düsseldorf.

7 | Alles hat ein Ende

Für das Schunk Team TV Mengen um Valentin Wernz und Jannik Schaufler war die Saison 2018 die vorerst letzte in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga. Nach fünf aufregenden Jahren rottete sich das selbsternannte Rudel an der Ostsee zum letzten Mal zusammen und wurde bei der Siegerehrung am Kurhaus mit warmen Worten und Standing Ovations von den Athletinnen und Athleten anderen Teams verabschiedet. Auch Supervisor Rainer Jung sagte "Tschüß" und widmet sich nach drei Jahren an der Spitze der Liga zukünftig anderen Aufgaben. 

Zurück

nach oben