News: 2. Bundesliga Nord: Witten stark, Weimar schlägt Berlin

04.07.2018 15:08 von Jan Sägert

Feucht-fröhlich ging es in Grimma bei der Siegerehrung der Frauen zu (Foto: DTU)

Auch das dritte Saisonrennen der 2. Triathlon-Bundesliga Nord war bis auf die Zielgerade spannend. Im sächsischen Grimma setzten sich über die Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) am Ende die Frauen der SG Triathlon Witten und das Team Weimarer Ingenieure bei den Männern durch. Nur eine Platzziffer lagen die Thüringer im Ziel vor dem Berliner Triathlon Team, das zwei Wochen zuvor das Rennen in Jena für sich entschieden hatte.

Konczalla zaubert für Witten

Im Rennen der Frauen gelang Leonie Konczalla (SG Triathlon Witten) ein seltenes Kunststück. Als Viertletzte, mit einem Rückstand von fast zwei Minuten auf die Führenden, sprang die Ärztin aus Hamburg auf ihr Rad. Mit dem besten Bikesplit und der schnellsten Laufzeit des Tages überflügelte sie noch alle Konkurrentinnen und gewann nach 1:02:27 Stunden vor Pauline Neidel (Dresdner Spitzen Triathlon-Team) und Tabea Fricke (Hannover 96). Gemeinsam mit Henrike Herzog, Tatjana Kortmann und Carina Kuhn war das auch der Tagessieg für die SG Triathlon Witten. Dresden und SSF Bonn Team artegic II komplettierten das Podium. In der Tabelle baute Bonn den Vorsprung auf vier Zähler aus. Dresden ist jetzt Zweiter, Witten rückte auf Rang drei nach vorn.

Dämpfer für Köln, Weimar feiert ersten Sieg

Nach zwei dritten Plätzen hat das Team Weimarer Ingenieure an der Mulde den ersten Tagessieg der Saison eingefahren. In der Besetzung Peter Lehmann, Andreas Nørgaard, Tom Gorges, Henry Beck und Ricardo Ammarell bezwangen sie das Berliner Triathlon Team um Einzelsieger Norman Fenske hauchdünn und übernahmen zugleich die Gesamtführung. Konrad Frischkorn und Paul Sänger (beide DLC Aachen) reichten die Tagesplätze zwei und drei nicht, um in der Teamwertung aufs Podium zu kommen. Stattdessen holte sich das Friesen/Weltraumjogger – Cavere Team aus Berlin mit vier Top-20-Ergebnissen den dritten Rang. Einen Dämpfer erhielt das ProAthletes KTT01, das ersatzgeschwächt antreten musste und als Tages-14. auf den vierten Rang der Tabelle zurück rutschte. Die beiden Teams aus Berlin zogen an den Rheinländern vorbei. 

Weiter geht’s am 15. Juli mit einem Sprintrennen im ostwestfälischen Verl. 

 

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